Die Mitglieder des CDU Stadtbezirksverbandes Mitte haben das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin besucht. Unter fachkundiger Führung des Generalintendanten und Geschäftsführers, Herrn Lars Tietje, bekamen die zahlreich erschienenen Mitglieder seltene Einblicke in die Bereiche auf, vor, hinter, über und unter der Bühne. Es zeigte sich, dass das Haus nicht nur als Teil des Residenzensembles um das Schweriner Schloss ein architektonisches Juwel unserer Stadt ist, sondern dass das Schweriner Theater zum Beispiel als Aufführungsort von Wagner-Opern schon im 19. Jahrhundert einen sehr guten Ruf besaß.

Heute ist das Staatstheater als eine weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns und Norddeutschlands hinaus bekannte Kulturstätte nicht wegzudenkender Teil des Wirtschaftsmotors Tourismus in der Region. Die Schlossfestspiele sind seit Jahren Anziehungspunkt für zigtausende Besucher auch von sehr weit her. In der Diskussion über den künftigen Standort sprachen sich die Teilnehmer einhellig für die Beibehaltung des Alten Gartens aus.
Stadtbezirksvorsitzender Wilfried Brandt sagte dazu: „Die Aufführungen mit dem Schloss als Teil der Kulisse haben ein besonderes romantisches Flair. Leider beeinträchtigen die erforderlichen Aufbauten den optischen Eindruck von diesem einmaligen Ensemble. Zur Reduzierung der Auf- und Abbauzeiten sollten daher Fremdfirmen damit beauftragt werden. Die damit verbundenen Kosten könnten durch eine Landesförderung aufgefangen werden.“ Er betonte, dass alle maßgeblichen politischen Entscheidungsträger in ihren Anstrengungen, das Staatstheater und seine Mannschaft unter Leitung des Generalintendanten zu fördern, nicht nachlassen dürfen. Denn das Theater hat eine Leuchtturmfunktion mit überragender Strahlkraft.

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